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In
Gottes Hand
Gott,
Ich
suche eine Hand,
die
mich hält und ermutigt,
die
mich beruhigt und beschützt.
Ich
taste nach einer Hand,
die
mich begleitet und führt,
die
mich heilt und mich rettet.
Ich
brauche eine Hand,
die
stark ist und mich trägt,
die
mich ergreift, nicht mehr loslässt.
Ich
möchte eine Hand,
die
es gut mit mir meint,
die
sich zärtlich um mich legt.
Ich
sehne mich nach einer Hand,
der
ich mich restlos anvertrauen kann,
die
treu ist, die mich liebt.
Ich
suche eine grosse Hand,
in
die ich meine kleinen Hände
und
auch mein Herz
hineinlegen
kann,
eine
Hand,
in
der ich geborgen bin – ganz.
Gott,
Deine
Hand lädt mich ein:
Kommt!
Deine
Hand lässt mich spüren:
Fürchte
dich nicht!
Deine
Hand schenkt die Gewissheit:
Ich
liebe dich.
In
deiner Hand bin ich geborgen
und
aufgehoben für immer.
Und
wenn ich dennoch
In
einen Abgrund stürzte –
Ich
weiss:
Am
Grund dieses Abgrunds
öartet
du mich
Deine
Hand,
Deine
gütige, alles bergende Hand.
Und
deiner liebenden Hand –
kann
mich niemand entreissen.
Gott,
in
deine Hand – lege ich alles.
Deine
Hand – lässt mich nicht mehr los.
Danke.
Du gute zärtliche Hand, danke.
Jesus,
kranke
Menschen
erfasst
Du mit deiner Hand
und
richtest sie auf.
Nach
dem sinkenden Petrus
streckst
du deine Hand aus
und
rettest ihn.
Den
Kindern
Legst
du zärtlich die Hand auf
und
segnest sie.
Den
traurigen Jüngern
Zeigst
du Deine wunden Hände
und
sagst: Seht und begreift!
Jesus,
ergreife auch mich mit deiner Hand.
Denn
in deiner Hand – ist alles gut.
Theo
Schmidkonz SJ
Füreinander Türen sein
Wie alle sind Türen
zueinander - füreinander.
Werde ich die Tür zu dir öffnen können?
Oder wirst du mir auftun?
Vielleicht genügt ein kleiner Anstoss, ein Lächeln, eine leichte Brührung?
Oder wird es meine ganze Kraft der Liebe und des Vertrauens brauchen?
Ungewiss ist, was auf mich zukommt.
Ich muss diese Tür durchschreiten, um zu wissen, was auf der anderen Seite ist.
Ob ich etwas Kostbares finden werde?
Herr, lass mich zum Leben kommen durch diese Tür,
und lass mich selbst zur offenen Tür werden für Menschen, die mich brauchen.
Und wenn du mich eines Tages rufst auf den Weg zur endgültigen Begegenung mit dir,
dann, Herr, lass mich Schritte dieses Vertrauens gehen,
dass du selbst es bist, der die Tür öffnen wird,
der mich einlässt...
in die Fülle des Lebens.
Martin Thurner
Warum?
Warum erloschte die Lampe?
Ich hielt meinen Mantel davor,
um sie vor dem Wind zu schützen.
Darum erloschte die Lampe.
Warum verwelkte die Blume?
Ich presste sie an mein Herz
In ängstlicher Liebe.
Darum verwelkte die Blume.
Warum trocknete
der Strom aus?
Ich legte einen Damm hindurch,
um ihn mir nützlich zu machen.
Darum trocknete der Strom aus.
Warum zerbrach
Die Saite der Harfe?
Ich versuchte,
ihr einen Ton zu entreissen,
der ihre Kräfte überstieg.
Darum zerbrach
Die saite der Harfe.
Rabindranath Tagore
Ich glaube an den heiligen Geist
Ich glaube,
dass er meine Vorurteile abbauen kann.
Ich glaube,
dass er meine Gewohnheiten ändern kann.
Ich glaube,
dass er meine Gleichgültigkeit überwinden kann.
Ich glaube,
dass er mir Phantasie zur Liebe geben kann.
Ich glaube,
dass er mir Warnung vor dem Bösen geben kann.
Ich glaube,
dass er mit Mut für das Gute geben kann.
Ich glaube,
dass er meine Traurigkeit besiegen kann.
Ich glaube,
dass er mir Liebe zu Gottes Wort geben kann.
Ich glaube,
dass er mir Minderwertigkeitsgefühle nehmen kann.
Ich glaube,
dass er mir Kraft in meinem Leiden geben kann.
Ich glaube,
dass er mir einen Bruder an die Seite geben kann.
Ich glaube.
dass er mein Wesen durchdringen kann.
Karl Rahner
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